Mit 65 Marken stellte die Watches and Wonders 2026 in Genf einen neuen Ausstellerrekord auf. Wir zeigen 10 Highlights der wichtigsten Uhrenmesse der Welt.
Auf der Watches and Wonders 2026 stellte Nomos Glashütte die Club Sport neomatik Worldtimer vor, eine sportlich-schlanke Weltzeituhr aus Edelstahl mit 40,5 Millimetern Durchmesser, 100 Meter Wasserdichtheit und intuitiver City-Ring-Bedienung. Das ultraflache Manufakturkaliber DUW 3202 zeigt Lokal und Heimatzeit zugleich.

Parmigiani Fleurier zeigte die Tonda PF Chronographe Mystérieux, einen weltweit einzigartigen Chronographen, der im Ruhezustand wie eine puristische Dreizeigeruhr erscheint. Erst per Monopusher werden die zentralen Chronographenzeiger aktiviert, angetrieben vom neu entwickelten Manufakturkaliber PF053.

Die sächsische Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne präsentierte die Saxonia Jahreskalender, einen elegant reduzierten Jahreskalender mit neuem Automatikkaliber L207.1. Das 36-Millimeter-Gehäuse aus Weiß- oder Rotgold vereint klassische Saxonia-Ästhetik mit mechanischer Finesse.

Eine außergewöhnliche Uhr: die Tortue Panthère Métiers d’Art von Cartier. Hier zeigt die Maison eine plastische Panthère-Darstellung aus Champlevé–Email, Edelsteinen auf einem gravierten Gold-Zifferblatt, das nahtlos ins Gehäuse übergeht. Dieses hat die Form der ikonischen Tortue.

Lichtgestalt: IWC Schaffhausen bringt die Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume, eine markante Fliegeruhr mit vollständig leuchtendem Keramikgehäuse. Die neuartige Ceralume-Technologie verbindet spektakuläre Nachtwirkung mit dem klassischen Ewigen Kalender und siebentägiger Gangreserve.

Rolex nahm sich die Daytona zur Brust und zeigte eine Version des begehrten Chronographen in Rolesium, einer außergewöhnlichen Verbindung aus Oystersteel und Platin. Ein weißes Emaille-Zifferblatt trifft auf eine neuartige anthrazitfarbene Cerachrom-Lünette und verleiht der Ikone damit technische Eleganz.

Patek Philippe stellte die Nautilus 5610/1P001 vor, eine elegante Jubiläumsedition zum 50-jährigen Bestehen der Designikone. Das ultraflache 38-Millimeter-Platingehäuse mit Diamant bei 9 Uhr umrahmt ein blaues, horizontal geprägtes Sonnenschliff-Zifferblatt, angetrieben vom Kaliber 240.

Ein neues, hauseigenes offen gearbeitetes Automatikwerk mit Ewigem Kalender tickt in diesem 41-Millimeter-Modell der Royal Oak von Audemars Piguet. Die Manufaktur feierte noch einer jahrelangen Pause ein fulminantes Comeback in Genf.

Noch ein Jubiläum: 2026 feiert Ulysse Nardin seine Freak, die Ikone, die die moderne Uhrmacherkunst neu definiert hat, mit der Super Freak: dem Ergebnis von 180 Jahren Tradition und 25 Jahren Forschung und Entwicklung.

Mit von der Partie war auch Zenith, wo man die G.F.J. aus Tantal in die Auslage stellte. Eine extrem limitierte Uhr (20 Stück) mit einem schweren, blaugrauen Gehäuse aus Tantal, das auf auf ein schwarzes Onyx-Zifferblatt mit Baguette-Diamantindizes trifft, angetrieben vom legendären, neu aufgelegten Kaliber 135. [MM]

